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Architecte paysagiste

Landschaftsarchitekten planen die Gestaltung, Erhaltung und nachhaltige Entwicklung unserer Freiräume und Landschaften. Die Planungen erfolgen gesetzeskonform in Abstimmung zur Landesplanung und sind verständlich für Bauherrn, Politik und Verwaltung.

Der Landschaftsarchitekt gestaltet die Freiräume unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und des sozialen Kontextes. Dabei gilt es Ästhetik, Ökologie und Funktionalität des Raumes in Einklang zu bringen.

Das Ergebnis der Planungsprozesse sind „Grüne Wohnräume“, deren entwickelte Qualitäten für alle Bürgerinnen und Bürger spür- und erlebbar sind.

Hierbei spielt die Dimension der Zeit eine besondere Rolle.

Im Gegensatz zur Architektur wachsen die Planungsprodukte des Landschaftsarchitekten, z.B. Gärten und Parks, bei entsprechender Pflege über sich hinaus und gedeihen zu erlebnisreichen, wertvollen, vielgestaltigen Lebensräumen.

Les qualités requises pour devenir Architectes Paysagistes

Landschaftsarchitekten treten in Kontakt zu vielen Professionen. Sie  benötigen hierfür die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Als Kenner von Flora und Fauna entwickeln sie im Kontext von Stadt- und Landschaftsplanung neue umweltverträgliche Habitate für Mensch und Tier.

Hierbei sind fundiertes Pflanzen- und Habitatwissen und die Kenntnisse über die saisonale jahreszeitliche Ausprägung der belebten Natur von entscheidender Bedeutung.

Sozialer Wandel bedeutet neue Anforderungen an Freiräume und Landschaften.

Die Verbindung von Kreativität und naturwissenschaftlichem Grundverständnis hilft dem Landschaftsarchitekten für diesen Wandel neue,  zeitgemäße Lösungen zu finden.

Leurs missions

Landschaftsarchitekten entwickeln Strategien und Konzepte für das nachhaltige Zusammenleben von Mensch und Natur.  Luxembourg, mit seiner begrenzten Landesfläche, ist auf zukunftsfähige Landschaftsarchitektur elementar angewiesen, um seine limitierten Naturresourcen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Qualitätsvolle Planung ist wirtschaftlich durch niedrige Umweltfolgekosten. Ausgewogene Strategien minimieren die Schäden im Naturhaushalt und schaffen neue Freiraumqualitäten.

Mit der landschaftlichen (Sub)Urbanisierung wachsen parallel die Bedürfnisse der Menschen nach Naturerlebnis, Ruhe und gesunder Umwelt. Diese Entwicklung erfordert von Landschaftsarchitekten interdisziplinäre, nachhaltige Antworten

Leurs champs d’activités

Die Leistungen im Planungsprozess des Landschaftsarchitekten für den Bauherrn sind:

  • Beratung
  • Konzeption und Planung
  • Organisation von Partizipation
  • Moderation von Planungsprozessen
  • Projektmanagement
  • Bauleitung und -überwachung
  • Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

Landschaftsarchitekten wirken mit an Planungswerken auf unterschiedlichen Ebenen der Landesplanung. Hieraus resultieren ortsspezifische Typologien der Landschaften und Freiräume als Bindeglieder im Stadt-Landgefüge. Der Entwurf der Freiraumtypologien erfolgt in enger Abstimmung mit Architekten und verschiedenen Fachingenieuren.

Durch den planungsprozessen werden die Freiräume, ihre Funktionen und ihre genauen Eigenschaften definiert.

Hierbei entstehen differenzierte Freiraumgefüge:

  • Öffentliche Freiräume, d.h. Areale, die für jeden zu jederzeit zugänglich sind
    z.B.: Plätze, Grünzüge, Fußgängerzonen, Spielräume, Freiräume im Quartier, Wohnumfeld, Promenaden, Mobilitätslandschaften, Parkplätze, Naturerlebnisräume und –pfade, Renaturierungsareale, Dorferneuerung, Historische Gärten, Radwege, Wanderwege, Strände, Badeseen, Seeufer …
  • Halböffentliche Freiräume, d.h. Areale, die zeitlich beschränkt für jeden zugänglich sind
    z.B. Sportplätze, Golfplätze, Schulgärten, Schulhöfe, Friedhöfe, Freibäder, Patienten-Gärten, Zoologische Gärten, Gartenschauen, Firmengärten, Regenrückhalteanlagen, Freilichtbühnen, Campingplätze...
  • Private Freiräume, d.h. Areale, die nur mit Zustimmung des Eigentümers zugänglich sind
    z.B. Hausgärten,  Dachgärten und Dachbegrünungen, Innenhöfe, Innenraumbegrünungen …

Leur déontologie

Das Berufsbild veränderte sich über Jahrhunderte vom Gartenkünstler über den Gartenarchitekten zum Landschaftsarchitekten. Heute ist der Landschaftsarchitekt Vermittler zwischen gesellschaftlichen und individuellen Aspekten.

Landschaftsarchitekten tragen im Rahmen von Planungsprozessen Mitverantwortung für Mensch, Natur und Umwelt. Sie sichern und erhalten die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes unter Berücksichtigung sozialer Interessen.

Für weitere Auskünfte siehe die Déontologie des OAI.

Une relation de confiance avec le MO

Kompetenz :

Der Landschaftsarchitekt bürgt für die fachliche Qualität seines Planungsproduktes. Grundlage ist die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Professionen. Landschaftsarchitekten sind verpflichtet sich kontinuierlich fortzubilden, um ihre Fachkenntnis dauerhaft aufrechtzuerhalten und zu erweitern.

Verantwortlichkeit :

Landschaftsarchitekten vertreten die Interessen der Auftraggeber (Bauherrn) unter Berücksichtigung des Gemeinwohls. Er ist verpflichtet den Auftraggeber umfassend zu beraten und vorhersehbare Risiken rechtzeitig aufzuzeigen. Er ist dafür verantwortlich, dass das Ausführungsergebnis den ästhetischen, rechtlichen, ökologischen und funktionalen Anforderungen der Planungsaufgabe entspricht.

Integrität :

Der Freie Landschaftsarchitekt ist die unabhängige Interessensvertretung des Bauherrn gegenüber Behörden und Unternehmen. Er kann daher nicht baugewerblich tätig sein. Als Kontrollinstanz kontrolliert er die Bauleistungen der ausführenden Firmen und haftet für Mängel in der Planung.

Leur formation

Wie wird man Landschaftsarchitekt?

Grundlage für den Beruf des Landschaftsarchitekten ist ein Landschaftsarchitektur-Studium:

  • 6 Semester Bachelor-Studium der Landschaftsarchitektur
    Abschluss Bachelor of Science (BSc) Landschaftsarchitektur
  • 4 Semester Master-Studium der Landschaftsarchitektur
    Abschluss Master of Science (MaSc) Landschaftsarchitektur

Empfehlenswert für den beruflichen Werdegang und den Eintrag in die OAI-Kammer sind zwei Jahre praktische Berufserfahrung in Landschaftsarchitekturbüros, Institutionen und Verwaltung.

Der Beruf erfordert es, seine Kompetenzen permanent zu erweitern und sich regelmäßig diskursiv fortzubilden.

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